Politik:
1. Bachelor/Master Studiengang Überarbeitung
Noten sollen nicht zählen, wie beim Vordiplom
Studierende müssen bereits zu Beginn des Studiums einem enormen Leistungsdruck standhalten, da die Leistungen des Erstsemesters zum Notenschnitt dazu zählen,
dadurch wird ein gutes Abschneiden im Studium unnötig erschwert und der nichtsahnende Studierende vor den Kopf gestoßen.
Die Weidener Interessentsgemeinschaft für Studenten der Hochschule (WISH) fordert, dass die Noten des ersten Studienabschnittes nicht in die Endbenotung mit einfließen oder das alternativ die Gewichtung zwischen den einzelnen Studienabschnitten dementsprechend unterschiedlich ausfällt.
2. Anerkennung der ECTS-Punkte
Die Gewichtung der ECTS-Punkte ist weder international noch national einheitlich gestaltet und weist besonders bei der Anerkennung der einzelnen Hochschulen Defizite auf.
Deswegen fordert WISH eine Anrechnung aller ECTS-Punkten an anderen Hochschulen im Inland und Ausland, damit ein Auslandsstudium oder ein Hochschulwechsel erleichtert wird. Obwohl das Thema vom Kultusministerium bereits überarbeitet wird, möchten wir trotz allem auf die Unzufriedenheit der Studenten hinsichtlich der Anrechnung aufmerksam machen.
3. Abschaffung der Studiengebühren
Die Studierenden sind einer immensen Kostenbelastung ausgesetzt, die meist eine hohe Verschuldung und Vernachlässigung des Studiums zur Folge haben. Besonders die Studiengebühren haben dazu beigetragen, dass das Studieren heutzutage massiv erschwert geworden ist.
WISH appelliert aus diesen Gründen an das Kultusministerium, die Studiengebühren abzuschaffen. Eine Schulbildung/Ausbildung sollte in einem demokratischen Wohlstandsland, wie Deutschland, nicht mit Gebühren belegt sein, um somit eine Chancengleichheit für alle zu gewährleisten.
Hochschule:
1. Semesterticket
Die weidener Studenten/innen wohnen zum größten Teil in Weiden oder in der näheren Umgebung. Viele von ihnen können sich kein Auto leisten und sind aus diesem Grund auf Bus und Bahn angewiesen und müssen horrende Kosten tragen.
WISH fordert von der Hochschule, dass jeder Studierende die Möglichkeit bekommt, ein vergünstigtes Semesterticket für Bus/Bahn zu erhalten. Die Anteile für das Semesterticket werden von den einzelnen Studenten, der HAW und der Stadt Weiden zu gleichermaßen getragen.
2. Abschaffung/Reduzierung der Studiengebühren
Ursprünglich wurden die Studiengebühren dazu erhoben, um die Qualität des Studiums zu verbessern. Dies ist leider nicht der Fall. Die Studierenden der HAW müssen den aktuellen Höchstsatz von 500€ zahlen und haben dennoch nicht das Gefühl, dass eine Besserung in Sicht ist. Es gibt noch immer zu kleine Hörsäle sowie nicht ausreichend Räumlichkeiten zum lernen. Dozenten, die zu sehr mit ihrem Beruf beschäftigt sind. Lehrbeauftragte, welche Defizite in der deutschen Sprache besitzen, können den Lehrstoff an die Studenten/innen nicht ausreichend vermitteln. Wir unterstützen eine internationale Ausrichtung ausdrücklich, jedoch nicht zu lasten der Qualität des Studiums.
Die Beibehaltung des Höchstsatzes der Studiengebühren ist eine Belastung, welche von den Studierenden nicht weiter hingenommen werden kann. WISH fordert von der HAW, die Studiengebühren auf 200€ zu reduzieren oder alternativ eine Staffelung dieser nach folgendem Muster:
1.Studienabschnitt 500 €
2.Studienabschnitt 200 €
3.Studienabschnitt 200 € ( Praxissemester ausgeschlossen )
Hochschule, Abt. Weiden:
1. Wiederholungstermine
Bei Nichtbestehen einer Prüfung wird das weitere Studium unnötig erschwert, da die Wiederholungsprüfung erst am Ende des nachfolgenden Semesters wiederholt werden kann. Darunter leiden die Prüfungen des regulären Semesters und der Leistungsdruck wird erhöht. Zusätzlich wird keinerlei Rücksicht auf den Prüfungszeitpunkt genommen.
WISH zieht deshalb folgende Lösung in Betracht. Unserer Meinung nach, sollte eine Wiederholungsprüfung am Anfang des Folgesemesters wiederholt werden können. Dies sollte allerdings nur den Studierenden ermöglicht werden, die auch mindestens 25% der Punkte erreicht haben. Wir sind davon überzeugt, dass nur dadurch Wissen nachhaltig gesichert werden kann.
2. Kostenloses Notenblatt
WISH fordert zukünftig finanzielle Unterstützung hinsichtlich der Notenblätter. 5€ je Notenblatt sind vollkommen überteuert. Wir haben dazu folgenden Kompromiss:
Die ersten fünf Notenblätter sollten kostenfrei sein und erst ab dem sechsten Notenblatt kann eine Gebühr erhoben werden.
3. Partnerhochschulen
Die bisherigen Partnerhochschulen sind weitestgehend osteuropäisch angesiedelt, dadurch wird es Studierenden erschwert, an eine Hochschule ihrer Wahl zu wechseln.
Wir bitten die Hochschule darum, das Angebot internationaler Hochschulen auszuweiten, insbesondere das Angebot in Ländern, in denen Englisch oder Spanisch gesprochen wird.
4. Prüfungszeitraum
Der Prüfungszeitraum wird zeitlich nicht genügend ausgenutzt. Folglich ist die Lernbelastung und die Angst vor einem Versagen zu groß, da meist lediglich ein Tag oder weniger zwischen den einzelnen Prüfungen liegt.
Wir appellieren hiermit an die HAW, den Prüfungszeitraum optimal auszunutzen und einen Puffer von einer Woche zwischen der letzten Vorlesung und dem Prüfungsbeginn einzurichten, um den Studierenden zu ermöglichen, das gelernte Wissen zu festigen. Wir wären dazu bereit, diese Woche von den Ferien abzuziehen. Des Weiteren ist es uns ein Anliegen, dass darauf geachtet wird, reguläre Prüfungen und Wiederholungsprüfungen nicht auf denselben Tag zu legen.
5. Transparenz der Studiengebühren
Die HAW verlangt von uns Studenten den Höchstsatz an Studiengebühren. Allerdings wissen wir nicht wofür unsere Gelder eingesetzt werden. Der Fachschaft wurde ein Dokument mit der Gebührenübersicht zur Verfügung gestellt, aber es ist weder übersichtlich noch nachvollziehbar.
WISH ist der Ansicht, dass eine Gebührenverteilung gut ersichtlich auf der Internseite der HAW hinterlegt werden sollte und dies in klarer und detaillierter Form. Wir haben ein Anliegen darauf zu erfahren wohin unsere Beiträge fließen, ansonsten ist ein Mitspracherecht nicht vorhanden.